Rückrahmen selbstklebend - Profil 200

Rückrahmen selbstklebend - Profil 200
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  • SW10043
Verklebehinweise für Rückrahmen Oberflächenbeschaffenheit Die Oberflächen müssen... mehr
Produktinformationen "Rückrahmen selbstklebend - Profil 200"

Verklebehinweise für Rückrahmen

Oberflächenbeschaffenheit

Die Oberflächen müssen trocken, frei von Staub, Öl, Oxiden, Trennmitteln und anderen Verunreinigungen sein. Die zu klebenden Materialien müssen in sich fest sein.
Bitte beachten Sie: Die Festigkeit einer Klebung ist nur so gut wie die innere Festigkeit der zu klebenden Materialien.

Oberflächenreinigung
Zum Entfernen von Staub, Öl und Trennmitteln können z. B. folgende Reinigungsmittel eingesetzt werden:
- Isopropanol/Wasser im Verhältnis 50/50
- Aceton oder MEK (Ethylmethylketon)

Generell dürfen die Reinigungsmittel keine Rückstände hinterlassen und das Substrat nicht angreifen. Verwenden Sie saubere, fusselfreie Einweg-Tücher zum Reinigen. Gereinigte Oberflächen sind schnell zu kleben, um eine Wiederverschmutzung (Staub/Fingerabdrücke) zu vermeiden.

Ungeeignet sind z. B. Universalverdünner, Terpentin, Benzin, Spiritus und alle Reiniger, die nicht rückstandfrei abtrocknen.

Mechanische Oberflächenreinigung
Konnte mit den vorab aufgeführten Reinigungsmitteln keine geeignete Oberfläche erzielt werden, z. B. bei Oxiden, Trennmitteln oder pulverlackierten Materialien, sollte ein leichtes Anschleifen mit 3M Scotch-Brite 7447 erfolgen. Vor dem Anschleifen der Oberflächen sind diese mit geeigneten Reinigungsmitteln zu säubern. Nach dem Anschleifen ist eine zweite Reinigung notwendig, um den Schleifstaub zu entfernen. Bei Kunststoffen und Lacken ist die Lösemittelverträglichkeit zu prüfen (Spannungsrissbildung, Absorption von Lösemittel).
Das vorherige Anschleifen mit Scotch Brite 7447 hat sich auch bei den häufig niederenergetischen Pulverlacken (wie z.B. bei Aluverbundplatten) als vorteilhaft herausgestellt.

Bestimmung der Klebeeignung der Oberflächen
Zur Bestimmung einer gut oder weniger gut zu klebenden Oberfläche, ist der Wassertropfentest geeignet: Oberfläche reinigen; Fügepartner mit Wasser benetzen.

Bilden sich Wassertropfen wie in Bild 1 zu sehen, so ist Vorsicht geboten (niederenergetische Oberfläche).
Werkstoffbeispiele:
Polyolefine (Polyethylen, Polypropylen), Gummi (EPDM etc.), Pulverlackierten Materialien, Silikone, Teflon


Verläuft der Wasserfilm bzw. bildet sich ein Wasserfilm, so ist von einer gut zu klebenden bzw. hochenergetischen Oberfläche auszugehen.
Werkstoffbeispiele:
blankes Aluminium, blanker Stahl

Temperatur
Die günstigste Verarbeitungstemperatur (Objekt und Umgebungstemperatur) liegt zwischen +18°C und +30°C. Kondensatbildung sollte vermieden werden, z. B. dann, wenn die zu verbindenden Werkstoffe aus kalten Lagerräumen in warme Produktionsräume kommen.

Andruck
Die Festigkeit der Verklebung ist direkt abhängig von dem Kontakt, den der Klebstoff zu den zu klebenden Oberflächen hat. Ein kurzer, hoher Andruck (z. B. mit einem Rakel, Andruckrolle oder Andruckvorrichtung etc.) sorgt für einen guten Oberflächenkontakt. Die Art und Höhe des Andruckes ist abhängig vom Werkstoff (dünn- oder dickwandig etc.) und von der Geometrie der Bauteile.
Faustregel: ca. 20N/cm2

Endklebkraft

 

Je nach Klebstoffsystem kann die Verweilzeit bis zur Endklebkraft 72 Stunden betragen.

Durch Druck und/oder Erwärmung ist die Endklebkraft schneller zu erreichen, da durch diese zusätzliche Maßnahme ein besseres Fließverhalten der viskoelastischen Klebebänder erzielt wird.

 

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